SAP Sales & Distribution (SD)

Order-to-Cash mit der SAP-Tiefe, die SD ausmacht: Verkaufsbelege, Preisfindung mit Konditionstechnik, Versand, Faktura, Kreditmanagement. Wir migrieren ECC-Kunden-/Lieferanten-Stammdaten in das S/4-Business- Partner-Modell, restrukturieren Auftragsabwicklungs-Prozesse für aATP und Fiori-Apps und binden Joule-Skills oder eine Sales-Order- Extraktions-Pipeline an, wo das Auftragsvolumen den Aufwand rechtfertigt.

SD – die meiste Bewegung im ERP

Sales & Distribution ist in vielen Häusern das Modul, in dem die meisten Belege durchlaufen. Auftrag rein, Lieferung raus, Faktura offen – und dazwischen Preisfindung, Verfügbarkeitsprüfung, Kreditprüfung, Versand-Disposition. Wer hier sauber arbeitet, gewinnt nicht nur Effizienz, sondern auch Transparenz für Vertrieb, Customer Service und Buchhaltung.

Unsere SD-Berater bringen die klassische Tiefe der Auftragsabwicklung (Verkaufsbelegtypen, Positionstypen, Einteilungen, Konditionstechnik, Versandbereiche, Faktura-Splits, Kreditkontrolle) und die Erfahrung aus S/4-Migrationen mit, die das Business-Partner-Modell, aATP und die Fiori-Apps in den Alltag bringen.

Zwei typische Auslöser

Brownfield-Migration nach S/4

Wenn die ECC-Landschaft ins S/4-Brownfield überführt wird, ist SD einer der Knotenpunkte. Das Business-Partner-Modell verlangt die saubere Migration der Customer- und Vendor-Stammdaten – Doppelrollen, abweichende Konditionen pro Verkaufsorganisation, Hierarchien – alles muss vor dem SUM-DMO-Lauf bereinigt und im Konvertierungs-Cockpit korrekt zugeordnet sein. aATP ersetzt die klassische Verfügbarkeitsprüfung; je nach Liefer-Geschäft kann das eine technische 1:1-Umstellung sein, oder es eröffnet einen strategischen Hebel (Backorder-Processing, Substitution, Slot- Allocation), den ECC nie hatte. Wir entscheiden mit Ihnen pro Verkaufs-Szenario, was übernommen wird und wo Sie aATP-Funktionen neu nutzen.

Optimierung im laufenden Betrieb

Auch ohne Migration gibt es typische SD-Themen: Konditionstechnik wird im Laufe der Jahre unübersichtlich, Faktura-Splits spiegeln organisatorische Altlasten, Belegtypen vermehren sich, weil Sonderfälle eigene Anlagen bekommen haben. Wir machen eine Bestandsaufnahme der real durchlaufenden Belegtypen pro Verkaufsorganisation, identifizieren Konsolidierungs-Kandidaten und schlagen eine Reduktion vor, die nicht in der Disziplin steckt sondern im Customizing.

Stammdaten, Customer Service, Faktura

SD ist nur so gut wie die Stammdaten, die es trägt. Bei Stammdaten-Schwächen (Kundenhierarchien, Material-Klassifikation, doppelte Kundenanlagen) prüfen wir, ob eine PIM- oder LLM- gestützte Klassifikation den Aufwand wert ist – bei klar strukturiertem Material-Stamm haben wir das in laufenden Mandaten gemacht.

Im Customer Service wird das Tagesgeschäft oft durch wieder- kehrende Auftragsmails dominiert. Bei dreistelligen täglichen Bestellungen aus E-Mail/PDF/Portal lohnt eine Vor-Strukturierung mit Confidence pro Feld und Review-Queue – typisch 70–85 % Auto-Quote, BAPI-/OData-Übergabe in SD, menschliche Freigabe für den Rest. Joule-Skill oder eigen- ständige Pipeline je nach Lifecycle-Anforderung.

Im Auslauf zur Faktura schliesst sich der O2C-Kreis mit FI/CO und FSCM. FSCM Collections + Credit Management für Mahnwesen und Kreditprüfung, PaPM oder klassische CO-Margenanalysen für die Profitability-Sicht pro Auftrag.

Wer mit uns spricht

Dieses Angebot richtet sich an SD-Verantwortliche, Vertriebs-Leiter mit IT-Mandat, Customer-Service-Leads und Process Owner für die Auftragsabwicklung. Bei laufendem Customizing-Sanierungs-Bedarf ist ein SD-Modul-Assessment (90 Min) der pragmatischste Einstieg: wir schauen gemeinsam in Belegtypen, Konditionstechnik und aATP-Setup, und besprechen die ersten drei Hebel. Bei anstehenden S/4-Migrationen empfiehlt sich eine Standortbestimmung (60 Min) mit Fokus auf Business-Partner- Migration und aATP-Auslegung.

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