Coaching & Enablement — Key User bis Entwicklerteam
Strukturierte Befähigung nach dem Go-Live und während der Transformation: Key-User-Programme mit rollenbasierten Fiori-Schulungspfaden, Process-Owner-Befähigung für die Prozessverantwortung im Tagesgeschäft, Entwickler-Coaching (RAP, CAP, ATC-Praxis, abapGit-Workflow) und Joule-Adoption im Alltag. Auftakt als Workshop (halbtägig), danach Coaching-Zyklen im festen Rhythmus — messbar über Nutzungsgrade statt Schulungsteilnahme.
Warum Adoption ein eigenes Mandat ist
Der Business Case einer S/4HANA-Transformation wird nicht beim Go-Live eingelöst, sondern in den achtzehn Monaten danach — wenn die Organisation die neuen Prozesse wirklich nutzt. Genau dort reisst die Betreuung typischerweise ab: Das Projektteam ist abgezogen, die Schulungsunterlagen veralten, und die Key User beantworten Fragen mit ECC-Wissen.
Coaching & Enablement schliesst diese Lücke als Programm — nicht als einmalige Schulungswelle.
Die vier Bausteine
Key-User-Programme. Rollenbasierte Fiori-Schulungspfade an den eigenen Prozessen und Daten: Der Einkäufer lernt im Source-to-Pay-Prozess, die Disponentin in der Fertigungssteuerung. Key User werden zu Multiplikatoren mit eigenem Curriculum, Sprechstunden-Format und einem direkten Draht in den Support.
Process-Owner-Befähigung. Process Owner bekommen das Mandat und den Werkzeugkasten, ihre Prozesse im Tagesgeschäft zu verantworten: Kennzahlen lesen, Abweichungen erkennen, Change-Requests fachlich bewerten, Prioritäten gegenüber der IT vertreten. Das ist der Unterschied zwischen einem Prozess auf Papier und einem Prozess in Betrieb.
Entwickler-Coaching. Ihr Team lernt am echten Backlog: RAP- und CAP-Patterns, ATC-basierte Code-Qualität, abapGit-Workflow, Review-Praxis. Pairing an realen Erweiterungen statt Schulungs-Sandbox — nach sechs Monaten trägt das Team die Patterns selbst.
Joule im Tagesgeschäft. Wir prüfen pro Rolle, wo Joule tatsächlich Zeit spart, richten die Skills ein und verankern die Nutzung in den Schulungspfaden — statt eines pauschalen Rollouts, den nach vier Wochen niemand mehr öffnet.
Formate und Messung
Auftakt ist ein Workshop (halbtägig): Zielgruppen, Reifegrad, Prioritäten, Messgrössen. Danach laufen Coaching-Zyklen im festen Rhythmus — typisch monatlich pro Zielgruppe, mit Hypercare-Phasen nach Releases. Gemessen wird an Nutzungsgraden und Fehlerquoten (Fiori-Nutzung pro Rolle, Ticket-Klassen, Durchlauf- zeiten) — nicht an Teilnahmelisten.
Einstieg
Der Workshop (halbtägig) ist der natürliche Start. Wenn Sie zuerst eine Einschätzung möchten, wo Ihre Organisation steht: Standortbestimmung (60 Min) mit Blick auf Adoption und Schulungsstand.
Stand: 2026-06-25
