User Adoption für SAP Fiori – Schulung, Akzeptanz, Feedback

Eine S/4HANA-Migration ist erst erfolgreich, wenn die Anwender die neuen Fiori-Apps wirklich nutzen. Wie wir Schulung, dediziertes Trainingssystem und Corporate Design kombinieren – und warum 95% positives Feedback realistisch sind, wenn man es richtig macht. Mit Leica Geosystems als Beleg (257 Mitarbeitende in Europa, USA und Kanada).

Warum User Adoption ein eigenes Projektthema ist

Eine S/4HANA-Migration ist technisch oft in 9–12 Monaten lieferbar – die eigentliche Wertschöpfung kommt aber erst, wenn die Fachbereiche die neuen Fiori-Apps im Alltag nutzen. Genau dort scheitern viele Programme: das System steht, aber die Adoption-Quote bleibt bei 30–40 %.

SFOUR plant User Adoption deshalb als eigenes Workstream, nicht als Anhängsel des Cutover.

Die drei Säulen, die wir konsequent umsetzen

  1. Dediziertes Schulungssystem – kein Üben am Produktivsystem, sondern eine separate, mit echten (anonymisierten) Daten gefüllte Trainingsumgebung. Anwender machen Fehler ohne Konsequenzen.
  2. Corporate-Design-konforme Fiori-Apps – die SAP-Standard-Optik wird an die Markenwelt des Kunden angepasst. Der Anwender erkennt "sein" System und nicht "das SAP".
    1. Rollenspezifisches Training – keine generischen "Fiori Basics"-Workshops, sondern Schulungsmaterial pro Aufgabe (Auftragserfassung, Bestandsbuchung, Reporting).

Beleg aus der Praxis – Leica Geosystems

257 Mitarbeitende in Europa, USA und Kanada wurden auf den Sales-Order-Prozess in Fiori geschult – mit einem dedizierten S/4HANA-Trainingssystem, im Leica-Corporate-Design. Ergebnis: 95 % positives Feedback zur Schulung [refstory.leica.fiori-adoption].

### Was kein User-Adoption-Programm kann

Wenn die zugrundeliegenden Prozesse nicht harmonisiert sind, bringen selbst gute Schulungen wenig – die Anwender fallen in alte Workarounds zurück. Process Design und User Adoption gehören zusammen und werden bei uns immer parallel geplant.

Stand: 2026-05-10

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