Organizational Change Management für SAP-Transformationen

18-Monats-Programme scheitern selten an der Technik – sondern an Stakeholdern, die nicht abgeholt wurden. Welche OCM-Methodik wir für SAP- Programme einsetzen, wie Stakeholder-Mapping aussieht, und warum Kommunikationsplanung ein eigenes Workstream ist und nicht ein Newsletter.

Warum 60% aller SAP-Programme an Change scheitern, nicht an Technik

Die SAP-Standard-Argumentation lautet: "Wenn die Migration läuft, läuft der Prozess." Die Realität: ohne Organizational Change Management (OCM) bleiben die Anwender bei alten Workarounds, Schatten-Systeme entstehen weiter, und der Business Case verpufft.

Wir behandeln OCM als eigenständigen Workstream mit klarer Methodik – nicht als Kommunikations-Anhängsel.

### Die vier Bausteine

  1. Stakeholder-Mapping nach Einfluss × Betroffenheit. Wer muss informiert werden, wer überzeugt, wer aktiv eingebunden? Wir nutzen die klassische 2×2-Matrix als Ausgangspunkt und verfeinern pro Phase.
  2. Kommunikationsplan pro Phase (analog SAP Activate). Was wird in Discover anders kommuniziert als in Realize? Welche Kanäle, welche Frequenz, welche Botschafter?
  3. Champion-Netzwerk im Fachbereich. Pro Abteilung 1–2 Anwender, die früh trainiert werden und als Multiplikatoren wirken. Sie sind kein Ersatz für Schulung, sondern der Hebel für Akzeptanz.
  4. Training-Cascade parallel zu den Activate-Phasen. Realize und Deploy haben unterschiedliche Trainingsbedarfe – Cutover-Schulung passiert kurz vor Go-Live, Vertiefungs-Workshops nach Hypercare.

### Was OCM nicht ist

### Wie wir die Methodik in einer Standortbestimmung übergeben

In einer Standortbestimmung (60 Min) geben wir Ihnen die Stakeholder- Matrix-Vorlage, einen Kommunikationsplan-Skeleton und eine Champion-Auswahl-Heuristik mit. Das ist nicht beratungsabhängig – Sie können damit auch in-house weiterarbeiten [service.sap].

Stand: 2026-05-10

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